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ProduktwarnungRückstände Veröffentlicht: 15. Mai 2026

Produktwarnung: Bratolivenöl aus Kreta, Marke "GHORBAN", 750 Milliliter — Mineralöl- und Prozesskontaminanten

Für GHORBAN Bratolivenöl aus Kreta, Marke "GHORBAN", 750 Milliliter liegt eine amtliche Warnung vor. Gemeldeter Anlass: Rückstände und Kontaminanten. Betroffen ist die Charge 250471. Verkauft wurde die Ware bundesweit. Veröffentlicht am 15. Mai 2026.

Bratolivenöl aus Kreta, Marke "GHORBAN", 750 Milliliter: Foto zur Produktwarnung vom 15.05.2026
Foto aus der amtlichen Meldung (lebensmittelwarnung.de).

Gefahr: Mineralöl- und Prozesskontaminanten

Ein chemischer Stoff liegt über dem zulässigen Grenzwert.

Grund der Meldung nach Angabe der Behörde: Rückstände und Kontaminanten

Ist mein Produkt betroffen?

Die Meldung nennt 2 Kennungen, die Sie direkt auf der Packung oder dem Produkt ablesen können. Geben Sie die Nummer von Ihrem Produkt ein, die Liste unten zeigt dann nur noch passende Einträge.

Charge / Los

Steht meist neben dem Mindesthaltbarkeitsdatum, oft mit „L“, „Lot“ oder „Ch.-B.“ davor. Bei Gläsern und Dosen auch auf Deckel oder Boden.

  • 250471

Mindesthaltbarkeitsdatum

Aufgedruckt mit „Mindestens haltbar bis“ auf Deckel, Boden oder Falz, nicht auf dem Preisetikett.

  • 20.02.2027

Die Angaben stammen wörtlich aus der Originalmeldung (Quelle: lebensmittelwarnung.de (BVL und Bundesländer)). Fehlt eine Nummer hier, kann das Produkt trotzdem betroffen sein: maßgeblich ist der vollständige Behördentext.

Betroffenes Produkt

Produkt
Bratolivenöl aus Kreta, Marke "GHORBAN", 750 Milliliter
Marke
GHORBAN
Hersteller oder Inverkehrbringer
Ghorban Delikatessen Manufaktur GmbH & Co. KG, Viehhofstraße 116, 42117 Wuppertal
Charge oder Losnummer
LOT: 250471
Haltbarkeit
Mindesthaltbarkeitsdatum: 20.02.2027
Verpackung
750 Milliliter
Kategorie
Lebensmittel
Verkauft in
bundesweit (alle 16 Bundesländer)

Angaben der Behörde

Bei einer Qualitätskontrolle wurde festgestellt, dass das Produkt nicht den Qualitätsanforderungen entspricht. Der Grenzwert für MCPD Fettsäureester von maximal 1950 Mikrogramm pro Kilogramm wurde mit 2386 Mikrogramm pro Kilogramm (um 436 Mikrogramm pro Kilogramm) überschritten, wodurch eine Verbrauchergefährdung nicht ausgeschlossen werden kann.

Was jetzt tun: Vorrat prüfen, Ware zurückgeben

  • Betroffen ist nur die Ware mit Charge 250471 und Mindesthaltbarkeitsdatum 20.02.2027. Packungen mit anderen Angaben sind nach der Meldung nicht erfasst.
  • Bei Öl, Fetten und Säuglingsnahrung lohnt der genaue Abgleich, weil diese Produkte regelmäßig und in größeren Mengen verbraucht werden.
  • Die Behörde nennt den Verkauf in allen Bundesländern.

Symptome und wann zum Arzt

Schadstoffe im Lebensmittel: Bei Grenzwertüberschreitungen sind akute Beschwerden nach einzelnen Portionen in aller Regel nicht zu erwarten. Die Werte schützen vor Belastung über längere Zeit.

Ärztlichen Rat einholen oder den Notruf wählen:

  • wenn nach dem Verzehr Übelkeit, Erbrechen oder Schwindel auftreten: Giftnotruf oder Praxis
  • zur Beratung, wenn Kinder das Produkt über längere Zeit regelmäßig gegessen haben

Allgemeine Hinweise in Anlehnung an Informationen des Robert Koch-Instituts (RKI) und des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR). Sie ersetzen keine ärztliche Beratung. Im Notfall: 112. Bei Vergiftungsverdacht hilft der Giftnotruf des Bundeslandes.

Rückgabe und Erstattung: Erst klären, dann reklamieren

  • Bei Säuglingsnahrung erstattet auch die Drogerie, in der gekauft wurde.
  • Trifft die Charge zu, greift die Gewährleistung gegen den Verkäufer nach §§ 434 ff. BGB wie bei jedem anderen Mangel.
  • Kaufbeleg und Verpackung bis zur Klärung aufheben.

Empfehlung im Originaltext

Kunden werden gebeten, das Produkt nicht zu verwenden und in die Verkaufsstelle zurückzubringen.

Häufige Fragen zu dieser Meldung

Wovor warnt die Behörde bei Bratolivenöl aus Kreta, Marke "GHORBAN", 750 Milliliter?

Bei einer Qualitätskontrolle wurde festgestellt, dass das Produkt nicht den Qualitätsanforderungen entspricht. Der Grenzwert für MCPD Fettsäureester von maximal 1950 Mikrogramm pro Kilogramm wurde mit 2386 Mikrogramm pro Kilogramm (um 436 Mikrogramm pro Kilogramm) überschritten, wodurch eine Verbrauchergefährdung nicht ausgeschlossen werden kann.

Woran erkenne ich, ob mein Produkt betroffen ist?

Vergleichen Sie die Angaben auf der Packung mit der Meldung: Charge 250471; Mindesthaltbarkeitsdatum 20.02.2027. Stimmen sie nicht überein, ist Ihr Exemplar nach der Meldung nicht betroffen.

Was sollte ich jetzt tun?

Betroffen ist nur die Ware mit Charge 250471 und Mindesthaltbarkeitsdatum 20.02.2027. Packungen mit anderen Angaben sind nach der Meldung nicht erfasst. Bei Öl, Fetten und Säuglingsnahrung lohnt der genaue Abgleich, weil diese Produkte regelmäßig und in größeren Mengen verbraucht werden. Die Behörde nennt den Verkauf in allen Bundesländern.

Bekomme ich mein Geld zurück?

Bei Säuglingsnahrung erstattet auch die Drogerie, in der gekauft wurde. Trifft die Charge zu, greift die Gewährleistung gegen den Verkäufer nach §§ 434 ff. BGB wie bei jedem anderen Mangel. Kaufbeleg und Verpackung bis zur Klärung aufheben.

In welchen Bundesländern wurde die Ware verkauft?

Die Behörde nennt den Verkauf in allen 16 Bundesländern.

Quelle

Veröffentlicht von
lebensmittelwarnung.de (BVL und Bundesländer)
Zuständig
Nordrhein-Westfalen
Originalmeldung
www.lebensmittelwarnung.de/___lebensmittelwarnung.de/Meldungen/2026/05_M

Verbindlich ist der Text der Behörde. Warnlotse gibt ihn gekürzt wieder und ergänzt Hinweise zum Vorgehen.

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