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RückrufKrankheitserreger Veröffentlicht: 8. Juli 2026

Rückruf: Eurogroup España Frutas y Verduras S.A.U ja! Beerenmischung, tiefgefroren, 750 Gramm Beutel — Krankheitserreger

Eurogroup España Frutas y Verduras S.A.U ja! Beerenmischung, tiefgefroren, 750 Gramm Beutel wird zurückgerufen. Gemeldeter Anlass: Krankheitserreger. Betroffen ist die Charge L-26085. Verkauft wurde die Ware in Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Bremen, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen. Veröffentlicht am 8. Juli 2026.

Gefahr: Krankheitserreger

Eine Hepatitis A-Erkrankung äußert sich innerhalb von 15–50 Tagen (im Durchschnitt 4 Wochen) nach Infektion mit dem Hepatitis A-Virus, häufig zunächst mit Übelkeit, Erbrechen oder Bauchschmerzen,allgemeinem Krankheitsgefühl und gelegentlich erhöhter Temperatur. Es kann zu einer Gelbsucht mit Gelbfärbung von Haut und Bindehaut, dunklem Urin, entfärbtem Stuhl und starkem Juckreiz der Haut kommen. Die Beschwerden bleiben in der Regel wenige Tage bis mehrere Wochen bestehen. Insbesondere ältere Menschen und solche mit Vorerkrankungen der Leber können schwerere Krankheitsverläufe entwickeln.

Grund der Meldung nach Angabe der Behörde: Krankheitserreger

Betroffenes Produkt

Produkt
ja! Beerenmischung, tiefgefroren, 750 Gramm Beutel
Marke
Eurogroup España Frutas y Verduras S.A.U
Hersteller oder Inverkehrbringer
Eurogroup España Frutas y Verduras S.A.U., Ronda Narciso Monturiol 6, 208 B, 46980 Paterna (Valencia) / Spanien
Charge oder Losnummer
L-26085
Mindestens haltbar bis
Mindesthaltbarkeitsdatum: 15.03.2028
EAN
4337256908795
Verpackung
750 Gramm
Weitere Kennzeichnung
GTIN: 4337256908795
Kategorie
Lebensmittel
Verkauft in
Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Bremen, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen

Angaben der Behörde

Grund für den vorsorglichen Rückruf der betroffenen Charge ist, dass im Rahmen von Untersuchungen Hepatitis A-Viren nachgewiesen wurden.

Was tun? Nicht mehr essen — und den Kühlschrank mitdenken

  • Die Packung aus dem Vorrat nehmen und nicht aufbrauchen. Erhitzen ist keine verlässliche Lösung: manche Keime bilden Giftstoffe, die auch beim Kochen bleiben.
  • Flächen, Schneidebretter und Messer, die mit der Ware Kontakt hatten, heiß und mit Spülmittel abwaschen. Listerien wachsen auch bei Kühlschranktemperatur weiter.
  • Wer bereits davon gegessen hat und in den nächsten Tagen Fieber, Durchfall oder Erbrechen bekommt, sollte beim Arztbesuch dieses Produkt erwähnen.

Geld zurück? Was erstattet wird und was nicht

  • Der Kaufpreis wird erstattet. Folgekosten wie Arztbesuche oder verdorbene Beilagen sind davon nicht erfasst; dafür wäre ein Schadensersatzanspruch gegen den Hersteller nötig.
  • Eine Frist für die Rückgabe setzt der Rückruf nicht. Die zweijährige Gewährleistung läuft ab Kauf, bei Lebensmitteln praktisch bis zum Haltbarkeitsdatum.
  • Wer die Ware schon weggeworfen hat, kann es trotzdem versuchen: mehrere Ketten erstatten in solchen Fällen gegen Angabe von Produkt und Kaufdatum.

Empfehlung im Originaltext

Von dem Verzehr des betroffenen Produktes wird dringend abgeraten. Kund:innen können das Produkt im jeweiligen Markt zurückgeben und bekommen den Kaufpreis erstattet, auch ohne Vorlage des Kassenbons.

Quelle

Veröffentlicht von
lebensmittelwarnung.de (BVL und Bundesländer)
Zuständig
Nordrhein-Westfalen
Originalmeldung
www.lebensmittelwarnung.de/___lebensmittelwarnung.de/Meldungen/2026/07_J

Verbindlich ist der Text der Behörde. Warnlotse gibt ihn gekürzt wieder und ergänzt Hinweise zum Vorgehen.

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