Risikoinformation Arzneimittel: Rifadin-Suspension und Rifadin-Sirup: Überprüfung in Bezug auf den Inhaltsstoff
Für Rifadin-Suspension und Rifadin-Sirup Rifadin-Suspension und Rifadin-Sirup: Überprüfung in Bezug liegt eine amtliche Risikoinformation vor. Gemeldeter Anlass: Risikoinformation Arzneimittel. Veröffentlicht am 26. Juni 2026.
Gefahr: Arzneimittelrisiko
Es geht um Wirkung, Qualität oder Anwendung eines Medikaments.
Grund der Meldung nach Angabe der Behörde: Risikoinformation Arzneimittel
Betroffenes Produkt
- Produkt
- Rifadin-Suspension und Rifadin-Sirup: Überprüfung in Bezug auf den Inhaltsstoff Diethanolamin
- Marke
- Rifadin-Suspension und Rifadin-Sirup
- Kategorie
- Arzneimittel
Angaben der Behörde
Die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) beginnt mit der Überprüfung von flüssigen Darreichungsformen des Antibiotikums Rifampicin (Rifadin-Suspension und Rifadin-Sirup).
Was jetzt tun: Was die Information für die eigene Behandlung bedeutet
- Das BfArM informiert zu Rifadin-Suspension und Rifadin-Sirup über ein neu bewertetes Risiko oder einen Qualitätsmangel.
- Ob eine Umstellung nötig ist, entscheidet die behandelnde Praxis. Bis dahin das Medikament wie verordnet weiter einnehmen, sofern die Meldung nichts anderes sagt.
- Bei einem Rückruf einzelner Chargen tauscht die Apotheke betroffene Packungen ohne neues Rezept.
Symptome und wann zum Arzt
Beschwerden unter der Behandlung: Welche Beschwerden zu beachten sind, steht in der Risikoinformation und im aktualisierten Beipackzettel.
Ärztlichen Rat einholen oder den Notruf wählen:
- bei neuen oder ungewöhnlichen Beschwerden: Praxis informieren, Medikament nicht eigenmächtig absetzen
- bei schweren Reaktionen wie Atemnot oder Kreislaufproblemen: Notruf 112
Allgemeine Hinweise in Anlehnung an Informationen des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Sie ersetzen keine ärztliche Beratung. Im Notfall: 112. Bei Vergiftungsverdacht hilft der Giftnotruf des Bundeslandes.
Wer zahlt? Austausch über die Apotheke
- Bei einem Chargenrückruf nimmt die Apotheke das Medikament zurück und gibt Ersatz aus. Ein neues Rezept ist dafür in der Regel nicht nötig.
- Die Zuzahlung wird für den Ersatz nicht ein zweites Mal fällig.
- Reine Risikoinformationen ohne Rückruf sind kein Grund für eine Rückgabe. Es geht um die Anwendung, nicht um die Qualität der Packung.
Häufige Fragen zu dieser Meldung
Worum geht es in der Meldung zu Rifadin-Suspension und Rifadin-Sirup: Überprüfung in Bezug?
Die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) beginnt mit der Überprüfung von flüssigen Darreichungsformen des Antibiotikums Rifampicin (Rifadin-Suspension und Rifadin-Sirup).
Woran erkenne ich, ob mein Produkt betroffen ist?
Die Meldung nennt keine Chargen- oder Artikelnummern. Vergleichen Sie Produktname, Marke und Packungsgröße mit dem Text der Behörde und fragen Sie im Zweifel beim Händler oder Hersteller nach.
Was sollte ich jetzt tun?
Das BfArM informiert zu Rifadin-Suspension und Rifadin-Sirup über ein neu bewertetes Risiko oder einen Qualitätsmangel. Ob eine Umstellung nötig ist, entscheidet die behandelnde Praxis. Bis dahin das Medikament wie verordnet weiter einnehmen, sofern die Meldung nichts anderes sagt. Bei einem Rückruf einzelner Chargen tauscht die Apotheke betroffene Packungen ohne neues Rezept.
Bekomme ich Ersatz für mein Medikament?
Bei einem Chargenrückruf nimmt die Apotheke das Medikament zurück und gibt Ersatz aus. Ein neues Rezept ist dafür in der Regel nicht nötig. Die Zuzahlung wird für den Ersatz nicht ein zweites Mal fällig. Reine Risikoinformationen ohne Rückruf sind kein Grund für eine Rückgabe. Es geht um die Anwendung, nicht um die Qualität der Packung.
Quelle
- Veröffentlicht von
- BfArM — Risikoinformationen zu Arzneimitteln und Medizinprodukten
- Zuständig
- Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM)
- Originalmeldung
- www.bfarm.de/SharedDocs/Risikoinformationen/Pharmakovigilanz/DE/RV_STP/m
Verbindlich ist der Text der Behörde. Warnlotse gibt ihn gekürzt wieder und ergänzt Hinweise zum Vorgehen.
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