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RückrufBrandgefahr Veröffentlicht: 19. Oktober 2026

Rückruf: VW ID. BUZZ, ID.3, ID.4, ID.7 — Brandgefahr

VW ID. BUZZ, ID.3, ID.4, ID.7 wird zurückgerufen. Gemeldeter Anlass: Brandgefahr. Betroffen ist die Charge Rückrufcode des Herstellers: 93MF. Veröffentlicht am 19. Oktober 2026.

Gefahr: Brandgefahr

Nicht der Spezifikation entsprechende Hochvoltbatterien können überhitzen und zu einem Brand führen.

Grund der Meldung nach Angabe der Behörde: Brandgefahr

Betroffenes Produkt

Produkt
ID. BUZZ, ID.3, ID.4, ID.7
Hersteller
VW
Rückrufcode des Herstellers
Rückrufcode des Herstellers: 93MF
Betroffener Produktionszeitraum
Produktionszeitraum: 13.07.2022 bis 06.06.2025
Weitere Kennzeichnung
KBA-Referenznummer: 17137R
Kategorie
Fahrzeuge

Angaben der Behörde

Eingrenzung: N/A Potenziell betroffene Fahrzeuge: 62927

Was tun? Betrieb einstellen, Werkstatt oder Hersteller übernimmt

  • Bei Brand- und Überhitzungsgefahr ist die Nutzung sofort zu beenden. Eine Sichtprüfung zu Hause sagt nichts darüber aus, ob das Bauteil betroffen ist.
  • Nichts selbst öffnen oder nachlöten. Das kostet den Anspruch auf kostenlosen Austausch.
  • Den Termin für den Austausch zeitnah machen: bei Rückrufen übernimmt der Hersteller die Kosten, bei späteren Folgeschäden wird über die Mitverantwortung gestritten.

Wer zahlt? Die Maßnahme kostet nichts

  • Prüfung, Ersatzteil und Arbeitszeit eines Rückrufs zahlt der Hersteller. Rechnungen über "Diagnosekosten" oder Zuschläge für den Austausch sind in diesem Zusammenhang nicht berechtigt.
  • Ein Anspruch auf Erstattung des Kaufpreises entsteht durch den Rückruf nicht. Zurückgenommen wird das Fahrzeug nur, wenn der Mangel sich nicht beheben lässt — das ist die Ausnahme.
  • Wer den Defekt vor dem Rückruf auf eigene Kosten reparieren ließ, kann die Rechnung beim Hersteller einreichen. Viele Marken erstatten solche Vorleistungen, verlangen aber Belege und die Referenznummer.

Empfehlung im Originaltext

N/A Alle Fahrzeuge mit Hochvoltbatterien aus der betreffenden Charge erhalten in einem ersten Schritt ein Rückrufschreiben mit Aufklebern, die als Warnhinweise an der Ladebuchse sowie im Fahrzeugdisplay angebracht werden müssen, sowie die Anweisung, aus Sicherheitsgründen, nicht über 80% zu laden. Sobald verfügbar, erhalten die betroffenen Fahrzeuge in einem zweiten Schritt eine aktualisierte Software, die mögliche Auffälligkeiten in den Batteriemodulen künftig frühzeitig erkennen und anzeigen kann. Zudem werden dann, falls erforderlich, einzelne Batteriemodule oder die gesamte Hochvoltbatterie ersetzt.

Quelle

Veröffentlicht von
Kraftfahrt-Bundesamt, Rückrufdatenbank
Zuständig
Kraftfahrt-Bundesamt (KBA)
Kontakt für Verbraucher
0800-8655792436

Verbindlich ist der Text der Behörde. Warnlotse gibt ihn gekürzt wieder und ergänzt Hinweise zum Vorgehen.

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