Rote-Hand-Brief zu Tecovirimat SIGA (Tecovirimat-Monohydrat): Einschränkung der Indikation aufgrund mangelnder
Für Rote-Hand-Brief zu Tecovirimat SIGA (Tecovirimat-Monohydrat) Rote-Hand-Brief zu Tecovirimat SIGA (Tecovirimat-Monohydrat) liegt eine amtliche Risikoinformation vor. Gemeldeter Anlass: Risikoinformation Arzneimittel. Veröffentlicht am 11. Mai 2026.
Gefahr: Arzneimittelrisiko
Es geht um Wirkung, Qualität oder Anwendung eines Medikaments.
Grund der Meldung nach Angabe der Behörde: Risikoinformation Arzneimittel
Betroffenes Produkt
- Produkt
- Rote-Hand-Brief zu Tecovirimat SIGA (Tecovirimat-Monohydrat): Einschränkung der Indikation aufgrund mangelnder Wirksamkeit bei Patienten mit Mpox
- Marke
- Rote-Hand-Brief zu Tecovirimat SIGA (Tecovirimat-Monohydrat)
- Kategorie
- Arzneimittel
Angaben der Behörde
Die Firma SIGA Technologies Netherlands B.V. informiert darüber, dass Tecovirimat SIGA (Tecovirimat-Monohydrat) bei Patienten mit Mpox eine mangelnde Wirksamkeit aufweist.
Was jetzt tun: Was die Information für die eigene Behandlung bedeutet
- Das BfArM informiert zu Tecovirimat SIGA (Tecovirimat-Monohydrat) über ein neu bewertetes Risiko oder einen Qualitätsmangel.
- Ob eine Umstellung nötig ist, entscheidet die behandelnde Praxis. Bis dahin das Medikament wie verordnet weiter einnehmen, sofern die Meldung nichts anderes sagt.
- Bei einem Rückruf einzelner Chargen tauscht die Apotheke betroffene Packungen ohne neues Rezept.
Symptome und wann zum Arzt
Beschwerden unter der Behandlung: Welche Beschwerden zu beachten sind, steht in der Risikoinformation und im aktualisierten Beipackzettel.
Ärztlichen Rat einholen oder den Notruf wählen:
- bei neuen oder ungewöhnlichen Beschwerden: Praxis informieren, Medikament nicht eigenmächtig absetzen
- bei schweren Reaktionen wie Atemnot oder Kreislaufproblemen: Notruf 112
Allgemeine Hinweise in Anlehnung an Informationen des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Sie ersetzen keine ärztliche Beratung. Im Notfall: 112. Bei Vergiftungsverdacht hilft der Giftnotruf des Bundeslandes.
Wer zahlt? Wer zahlt bei geänderter Behandlung?
- Muss ein Medikament wegen neuer Risiken umgestellt werden, übernimmt die Krankenkasse das Ersatzpräparat nach den üblichen Regeln.
- Bei Medizinprodukten tauscht oder prüft in der Regel der Hersteller über die versorgende Praxis oder Klinik, ohne Kosten für Patientinnen und Patienten.
Häufige Fragen zu dieser Meldung
Worum geht es in der Meldung zu Rote-Hand-Brief zu Tecovirimat SIGA?
Die Firma SIGA Technologies Netherlands B.V. informiert darüber, dass Tecovirimat SIGA (Tecovirimat-Monohydrat) bei Patienten mit Mpox eine mangelnde Wirksamkeit aufweist.
Woran erkenne ich, ob mein Produkt betroffen ist?
Die Meldung nennt keine Chargen- oder Artikelnummern. Vergleichen Sie Produktname, Marke und Packungsgröße mit dem Text der Behörde und fragen Sie im Zweifel beim Händler oder Hersteller nach.
Was sollte ich jetzt tun?
Das BfArM informiert zu Tecovirimat SIGA (Tecovirimat-Monohydrat) über ein neu bewertetes Risiko oder einen Qualitätsmangel. Ob eine Umstellung nötig ist, entscheidet die behandelnde Praxis. Bis dahin das Medikament wie verordnet weiter einnehmen, sofern die Meldung nichts anderes sagt. Bei einem Rückruf einzelner Chargen tauscht die Apotheke betroffene Packungen ohne neues Rezept.
Bekomme ich Ersatz für mein Medikament?
Muss ein Medikament wegen neuer Risiken umgestellt werden, übernimmt die Krankenkasse das Ersatzpräparat nach den üblichen Regeln. Bei Medizinprodukten tauscht oder prüft in der Regel der Hersteller über die versorgende Praxis oder Klinik, ohne Kosten für Patientinnen und Patienten.
Quelle
- Veröffentlicht von
- BfArM — Risikoinformationen zu Arzneimitteln und Medizinprodukten
- Zuständig
- Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM)
- Originalmeldung
- www.bfarm.de/SharedDocs/Risikoinformationen/Pharmakovigilanz/DE/RHB/2026
Verbindlich ist der Text der Behörde. Warnlotse gibt ihn gekürzt wieder und ergänzt Hinweise zum Vorgehen.
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