Risikoinformation Arzneimittel: Rote-Hand-Brief zu Litfulo…
Für Rote-Hand-Brief zu Litfulo (Ritlecitinib) Rote-Hand-Brief zu Litfulo (Ritlecitinib): Risiko für schwerwiegende… liegt eine amtliche Warnung vor. Gemeldeter Anlass: Risikoinformation Arzneimittel. Veröffentlicht am 10. August 2026.
Gefahr: Arzneimittelrisiko
Es geht um Wirkung, Qualität oder Anwendung eines Medikaments.
Grund der Meldung nach Angabe der Behörde: Risikoinformation Arzneimittel
Betroffenes Produkt
- Produkt
- Rote-Hand-Brief zu Litfulo (Ritlecitinib): Risiko für schwerwiegende unerwünschte kardiovaskuläre Ereignisse, maligne Erkrankungen, venöse Thromboembolien, schwerwiegende Infektionen und Mortalität
- Marke
- Rote-Hand-Brief zu Litfulo (Ritlecitinib)
- Kategorie
- Arzneimittel
Angaben der Behörde
Die Firma Pfizer Europe MA EEIG informiert über aktualisierte Empfehlungen zur Minimierung des Risikos für schwerwiegende unerwünschte kardiovaskuläre Ereignisse, maligne Erkrankungen, venöse Thromboembolien, schwerwiegende Infektionen und Mortalität.
Was tun? Medikament nicht eigenmächtig absetzen
- Risikoinformationen und Rote-Hand-Briefe richten sich zuerst an Ärzte und Apotheken. Ein Dauermedikament ohne Rücksprache abzubrechen, ist oft gefährlicher als die gemeldete Nebenwirkung.
- Die Apotheke sagt, ob die eigene Packung zur betroffenen Charge gehört, und tauscht sie bei einem Rückruf aus.
- Bei der nächsten Sprechstunde die Meldung ansprechen. Der Originaltext unten enthält die Formulierungen, mit denen die Praxis arbeitet.
Geld zurück? Austausch läuft über die Apotheke
- Bei einem Chargenrückruf nimmt die Apotheke das Medikament zurück und gibt Ersatz aus derselben Verordnung. Das Rezept muss dafür nicht neu ausgestellt werden.
- Die gezahlte Zuzahlung wird in diesem Fall nicht ein zweites Mal fällig.
- Reine Risikoinformationen ohne Rückruf sind kein Grund für eine Rückgabe. Hier geht es um die Anwendung, nicht um die Qualität der Packung.
Quelle
- Veröffentlicht von
- BfArM — Risikoinformationen zu Arzneimitteln und Medizinprodukten
- Zuständig
- Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM)
- Originalmeldung
- www.bfarm.de/SharedDocs/Risikoinformationen/Pharmakovigilanz/DE/RHB/2026
Verbindlich ist der Text der Behörde. Warnlotse gibt ihn gekürzt wieder und ergänzt Hinweise zum Vorgehen.
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