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RisikoinformationArzneimittelrisiko Veröffentlicht: 27. März 2026

Rote-Hand-Brief zu Accupaque Injektionslösung und Visipaque Injektionslösung: Risiko von Partikeln

Für Rote-Hand-Brief zu Accupaque Injektionslösung und Visipaque Rote-Hand-Brief zu Accupaque Injektionslösung und Visipaque liegt eine amtliche Risikoinformation vor. Gemeldeter Anlass: Rote-Hand-Brief. Veröffentlicht am 27. März 2026.

Gefahr: Rote-Hand-Brief

Es geht um Wirkung, Qualität oder Anwendung eines Medikaments.

Grund der Meldung nach Angabe der Behörde: Rote-Hand-Brief

Betroffenes Produkt

Produkt
Rote-Hand-Brief zu Accupaque Injektionslösung und Visipaque Injektionslösung: Risiko von Partikeln
Marke
Rote-Hand-Brief zu Accupaque Injektionslösung und Visipaque
Kategorie
Arzneimittel

Angaben der Behörde

Die Firma GE Healthcare Buchler GmbH & Co. KG informiert über das mögliche Risiko von Partikeln in bestimmten Chargen der beiden Arzneimittel Accupaque Injektionslösung und Visipaque Injektionslösung.

Was jetzt tun: Nicht eigenmächtig absetzen

  • Der Rote-Hand-Brief zu Accupaque Injektionslösung und Visipaque Injektionslösung richtet sich zuerst an Ärztinnen, Ärzte und Apotheken. Ein Medikament ohne Rücksprache abzusetzen, kann gefährlicher sein als das gemeldete Risiko.
  • Bei der nächsten Gelegenheit in der Praxis nachfragen, ob die neuen Hinweise die eigene Behandlung betreffen.
  • Den Beipackzettel aufheben. Häufig werden Anwendungshinweise, Dosierungen oder Gegenanzeigen geändert.

Symptome und wann zum Arzt

Beschwerden unter der Behandlung: Welche Beschwerden zu beachten sind, steht in der Risikoinformation und im aktualisierten Beipackzettel.

Ärztlichen Rat einholen oder den Notruf wählen:

  • bei neuen oder ungewöhnlichen Beschwerden: Praxis informieren, Medikament nicht eigenmächtig absetzen
  • bei schweren Reaktionen wie Atemnot oder Kreislaufproblemen: Notruf 112

Allgemeine Hinweise in Anlehnung an Informationen des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Sie ersetzen keine ärztliche Beratung. Im Notfall: 112. Bei Vergiftungsverdacht hilft der Giftnotruf des Bundeslandes.

Wer zahlt? Austausch über die Apotheke

  • Bei einem Chargenrückruf nimmt die Apotheke das Medikament zurück und gibt Ersatz aus. Ein neues Rezept ist dafür in der Regel nicht nötig.
  • Die Zuzahlung wird für den Ersatz nicht ein zweites Mal fällig.
  • Reine Risikoinformationen ohne Rückruf sind kein Grund für eine Rückgabe. Es geht um die Anwendung, nicht um die Qualität der Packung.

Häufige Fragen zu dieser Meldung

Worum geht es in der Meldung zu Rote-Hand-Brief zu Accupaque Injektionslösung und Visipaque?

Die Firma GE Healthcare Buchler GmbH & Co. KG informiert über das mögliche Risiko von Partikeln in bestimmten Chargen der beiden Arzneimittel Accupaque Injektionslösung und Visipaque Injektionslösung.

Woran erkenne ich, ob mein Produkt betroffen ist?

Die Meldung nennt keine Chargen- oder Artikelnummern. Vergleichen Sie Produktname, Marke und Packungsgröße mit dem Text der Behörde und fragen Sie im Zweifel beim Händler oder Hersteller nach.

Was sollte ich jetzt tun?

Der Rote-Hand-Brief zu Accupaque Injektionslösung und Visipaque Injektionslösung richtet sich zuerst an Ärztinnen, Ärzte und Apotheken. Ein Medikament ohne Rücksprache abzusetzen, kann gefährlicher sein als das gemeldete Risiko. Bei der nächsten Gelegenheit in der Praxis nachfragen, ob die neuen Hinweise die eigene Behandlung betreffen. Den Beipackzettel aufheben. Häufig werden Anwendungshinweise, Dosierungen oder Gegenanzeigen geändert.

Bekomme ich Ersatz für mein Medikament?

Bei einem Chargenrückruf nimmt die Apotheke das Medikament zurück und gibt Ersatz aus. Ein neues Rezept ist dafür in der Regel nicht nötig. Die Zuzahlung wird für den Ersatz nicht ein zweites Mal fällig. Reine Risikoinformationen ohne Rückruf sind kein Grund für eine Rückgabe. Es geht um die Anwendung, nicht um die Qualität der Packung.

Quelle

Veröffentlicht von
BfArM — Risikoinformationen zu Arzneimitteln und Medizinprodukten
Zuständig
Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM)
Originalmeldung
www.bfarm.de/SharedDocs/Risikoinformationen/Pharmakovigilanz/DE/RHB/2026

Verbindlich ist der Text der Behörde. Warnlotse gibt ihn gekürzt wieder und ergänzt Hinweise zum Vorgehen.

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