Rückruf: PEUGEOT BOXER — Vorschriftenabweichung Übergangsbestimmungen
PEUGEOT BOXER wird zurückgerufen. Gemeldeter Anlass: Vorschriftenabweichung Übergangsbestimmungen. Betroffen ist die Charge Rückrufcode des Herstellers: M37. Veröffentlicht am 13. Mai 2026.
Gefahr: Technischer Defekt
Die intelligenten Geschwindigkeitsassistenten / Fahrtenschreiber erfüllen nicht die Anforderungen, mit Galileo OSNMA (Open Service Navigation Message Authentication) ausgestattet zu sein. Die Zulassungsfristen sind abgelaufen.
Grund der Meldung nach Angabe der Behörde: Vorschriftenabweichung Übergangsbestimmungen
Betroffenes Produkt
- Produkt
- BOXER
- Hersteller
- PEUGEOT
- Rückrufcode des Herstellers
- Rückrufcode des Herstellers: M37
- Betroffener Produktionszeitraum
- Produktionszeitraum: 04.10.2023 bis 29.11.2025
- Weitere Kennzeichnung
- KBA-Referenznummer: 16434R
- Kategorie
- Fahrzeuge
Angaben der Behörde
Eingrenzung: Boxer NG, Boxer V3 Potenziell betroffene Fahrzeuge: 278
Was tun? Werkstatttermin machen, Rückruf ist kostenlos
- Der Hersteller trägt die Kosten für Prüfung und Instandsetzung. Angeschrieben wird in der Regel der eingetragene Halter; ohne Brief geht es auch über jede Vertragswerkstatt mit der Referenznummer oben.
- Bis dahin auf das Verhalten achten, das die Meldung beschreibt. Wird ein Ausfall der Bremse, der Lenkung oder des Antriebs genannt, ist das kein Fall für "demnächst mal".
- Wer den Rückruf ignoriert, riskiert bei der Hauptuntersuchung Ärger: unerledigte sicherheitsrelevante Rückrufe kann das Kraftfahrt-Bundesamt bis zur Betriebsuntersagung verfolgen.
Wer zahlt? Mietwagen, Ausfalltage, Wertverlust
- Ersatzmobilität während der Werkstattzeit ist Kulanz, keine Pflicht. Bei längeren Standzeiten lohnt die Frage trotzdem, weil die Hersteller dafür eigene Budgets haben.
- Steht das Fahrzeug wegen einer Betriebsuntersagung still, ist der Händler der erste Ansprechpartner, danach der Hersteller.
- Wertverlust durch einen öffentlich bekannten Rückruf ist über das Gewährleistungsrecht praktisch nicht zu holen. Dafür wäre ein Schadensersatzanspruch nötig, der einen Nachweis verlangt.
Empfehlung im Originaltext
N/A Um dieses Problem zu beheben, tauschen wir den Fahrtenschreiber, den Sensor und die Antenne aus
Quelle
- Veröffentlicht von
- Kraftfahrt-Bundesamt, Rückrufdatenbank
- Zuständig
- Kraftfahrt-Bundesamt (KBA)
- Kontakt für Verbraucher
- 0080008251001
- Originalmeldung
- www.kba-online.de/rrdb/buerger/
Verbindlich ist der Text der Behörde. Warnlotse gibt ihn gekürzt wieder und ergänzt Hinweise zum Vorgehen.
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