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RückrufVerletzungsgefahr Veröffentlicht: 21. November 2025

Rückruf: Mitsubishi Fuso eCanter — Verletzungen

Mitsubishi Fuso eCanter wird zurückgerufen. Gemeldeter Anlass: Verletzungen. Betroffen sind Packungen mit dem Datum 23.06.2023 - 30.04.2024. Veröffentlicht am 21. November 2025.

Gefahr: Verletzungsgefahr

Der Sensor für den aktiven Seitenschutz-Assistenten (ASGA) kann teilweise durch die fahrzeugeigene Karosserie oder durch seitlich angebrachtes Zubehör, wie z. B. Seitenschutz, blockiert werden. Wenn die Sicht des Sensors versperrt ist, kann das System falsche Dashboard-Warnungen ausgeben und, was noch wichtiger ist, Verkehrsteilnehmer oder Hindernisse in der Nähe nicht rechtzeitig erkennen. Dies erhöht das Unfallrisiko, da das Sicherheitssystem möglicherweise nicht angemessen auf Gefahren reagiert, die zu spät verborgen oder erkannt werden. Das Produkt entspricht nicht der Verordnung über die Genehmigung und Marktüberwachung von Kraftfahrzeugen und Kraftfahrzeuganhängern sowie von Systemen, Bauteilen und selbstständigen technischen Einheiten für diese Fahrzeuge.

Grund der Meldung nach Angabe der Behörde: Verletzungen

Betroffenes Produkt

Produkt
eCanter
Hersteller
Mitsubishi Fuso
Betroffener Produktionszeitraum
23.06.2023 - 30.04.2024
Weitere Kennzeichnung
Modell/Typ: e6*2007/46*0486*05-*07 (FEEVN2) Rückrufcode: RC2503 Herkunftsland: Japan
Kategorie
Fahrzeuge

Angaben der Behörde

LKW

Was tun? Benutzung einstellen, nicht reparieren

  • Bei Bruch-, Klemm- oder Überhitzungsgefahr ist die Ware aus dem Gebrauch zu nehmen, nicht nachzubessern. Eigene Reparaturen lassen Gewährleistungsansprüche entfallen.
  • Geräte vom Strom nehmen und Akkus nicht weiter laden, solange der Fehler nicht geklärt ist.
  • Spielzeug, von dem sich Kleinteile lösen können, gehört bei Kindern unter drei Jahren sofort weg — verschluckt oder eingeatmet wird es schneller, als Aufsicht reagieren kann.

Wer zahlt? Mietwagen, Ausfalltage, Wertverlust

  • Ersatzmobilität während der Werkstattzeit ist Kulanz, keine Pflicht. Bei längeren Standzeiten lohnt die Frage trotzdem, weil die Hersteller dafür eigene Budgets haben.
  • Steht das Fahrzeug wegen einer Betriebsuntersagung still, ist der Händler der erste Ansprechpartner, danach der Hersteller.
  • Wertverlust durch einen öffentlich bekannten Rückruf ist über das Gewährleistungsrecht praktisch nicht zu holen. Dafür wäre ein Schadensersatzanspruch nötig, der einen Nachweis verlangt.

Empfehlung im Originaltext

Art des Wirtschaftsbeteiligten, der die gemeldeten Maßnahmen ergreift: ImporteurMaßnahmenkategorie: Rückruf eines Produkts von den EndverbrauchernDatum des Inkrafttretens: 06/11/2025

Quelle

Veröffentlicht von
EU Safety Gate (Europäische Kommission)
Zuständig
Safety Gate, Meldung SR/04121/25 (meldendes Land: Deutschland)
Originalmeldung
ec.europa.eu/safety-gate-alerts/screen/webReport/alertDetail/10096763

Verbindlich ist der Text der Behörde. Warnlotse gibt ihn gekürzt wieder und ergänzt Hinweise zum Vorgehen.

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